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Mitglieder des Arbeitskreises

Prof. Dr. med. Martin Exner
Dr. rer. nat. Stefan Pleischl
Prof. Dipl.-Ing. Bernd Rickmann
Priv.doz. Dr. Georg-J. Tuschewitzki
Prof.Dr.rer.nat. Werner Mathys
Dipl.-Ing. (FH) Berthold Engelhardt
Jürgen Kuhfuß
Heike Dreßler-vom Hagen


Prof. Dr. med. Martin Exner

Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn
Direktor des Institutes für Hygiene und Öffentliche Gesundheit seit 1994.

  • 1971-76 Studium  Humanmedizin in Bonn
  • 1986 Habilitation
  • Zahlreiche anerkannte Studien zur Entstehung, Verhütung und Bekämpfung von mikrobiellen Besiedelungen, sog. Biofilmen,  von Rohr-, Schlauch- und Kathetersystemen
  • 1986 Möllnlyke-Preis
  • Von 1986-88 Abteilungsleiter für Seuchen- und Umwelthygiene am Gesundheitsamt der Stadt Köln
  • 1988 bis 1994 geschäftsführender Direktor am Hygiene-Institut des Ruhrgebietes in Gelsenkirchen

Berufungen in führende Fachkommissionen, die sich in Deutschland der Erarbeitung  von praxisgerechten  Standards und Empfehlungen auf den vielfältigen Gebieten der Hygiene verpflichtet haben und somit auch für den öffentlichen Gesundheitsdienst von herausragender Bedeutung sind. Stellvertretend u.a. die Trinkwasserkommission und die Innenraumkommission des UBA, die Kommission für Krankenhaushygiene beim RKI und die Desinfektionsmittelkommission der DGHM

Direktor Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit (WHO Collaborating Centre for Health Promoting, Water Management and Risk Communication),  Präsident Gesellschaft für Hygiene und Umweltmedizin, Bonn

Hochschullehrer, Studiendekan und Präsidentschaft in wissenschaftlichen Fachgesellschaften wie z.B. der GHU

2004  Johann-Peter-Frank-Medaille für die Verdienste um das Gesundheitswesen und die Hygiene in Deutschland


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Dr. rer. nat. Stefan Pleischl

Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn

  • Geboren am 02.06. in Duisburg
  • 1981-89    Studium der Biologie, Abschluß Diplom
  • 1989-90    Boehringer Mannheim GmbH, Planungsreferent im Projektmanagement Patientensysteme
  • 1990-94    Wissenschaftlicher Assistent in der Abteilung Umweltmikrobiologie und Hygiene im Hygiene-Institut des Ruhrgebiets, Gelsenkirchen
  • Seit `94     Fachgebietsleiter der Abteilung Technische Hygiene im Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn

Arbeitsschwerpunkt: Mikrobiologische Probleme in technischen, wasserführenden Systemen

Aufgaben:

Etablierung einer geeigneten Methode zur routinemäßigen Untersuchung von Wasserproben auf das Vorhandensein von Legionellen (qualitativ und quantitativ)

Bearbeitung von mikrobiologischen Fragestellungen im Zusammenhang mit technischen Systemen, insbesondere vor dem Hintergrund der Legionellenproblematik.

Begehung und Charakterisierung von technischen Systemen zur Erkennung und Beseitigung von hygienischen Schwachstellen für Legionellenkontaminationen vor allem in:

Hausinstallationssystemen

raumlufttechnischen Anlagen

Kühltürmen

Badewasseraufbereitungsanlagen und

zahnärztlichen Behandlungseinrichtungen

Beratung bei der Planung von Neuanlagen und Sanierung von Altanlagen sowie begleitende Untersuchungen bei Sanierungsmaßnahmen.

Mitglied im DIN-Arbeitskreis UA 8 AK 1 „Mikrobiologie“


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Prof. Dipl.-Ing. Bernd Rickmann

Fachhochschule Münster
Fachbereich Energie × Gebäude × Umwelt
Laborbereich Haus- und Energietechnik

Handwerkliche Ausbildung zum „Klempner und Installateur“

Studium an der Staatlichen Ingenieurakademie für Bauwesen, Berlin

„Heizungs- und Gesundheitstechnik“ und an der

Technischen Universität Berlin „Energie und Verfahrenstechnik“


Technischer Betriebsleiter in einem Handwerksunternehmen mit dem Arbeitsschwerpunkt “Sanitär- und Heizungstechnik“


Ab 1980 Professor an der Fachhochschule Münster mit den Lehrgebieten

„Sanitäre Haustechnik / Krankenhaustechnik“ bzw. „Computergestützte Planung“

Arbeitsschwerpunkte:

Entwicklung von Berechnungsmethoden (Simulation) zur Beschreibung und Bewertung bestehender Kreislaufsysteme, insbesondere von Zirkulationssystemen in der Trinkwasserinstallation.


Sanitärtechnische Sanierung kontaminierter Trinkwasserinstallationen


Mitarbeiter in CEN -, DIN -,  DVGW - und VDI – Ausschüssen


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Priv.doz. Dr. Georg-J. Tuschewitzki

Hygiene-Institut des Ruhrgebiets Gelsenkirchen

  • 1975-1980 Studium Biologie, Hauptfach Mikrobiologie an der Universität in Bonn von 1980 bis 1991 im Hygiene-Institut der Universitätsklinik Bonn, seit 1991 im Hygiene-Institut des Ruhrgebiets Gelsenkirchen,
  • Diplom 1980, promoviert 1984, habilitiert 1991, venia legendi für das Fach Umwelthygiene,
  • Leiter der Abteilung für Trink- und Badewasserhygiene und Umweltmikrobiologie am Hygiene-Institut des Ruhrgebiets Gelsenkirchen

Schwerpunkte:

Vorkommen und Bedeutung von Mikroorganismen im Bereich der Trinkwasserversorgung, Oberflächenbesiedlung (Biofilme) und Trinkwasser, Werkstoffuntersuchungen, Untersuchungen zur Wirksamkeit von Wasseraufbereitungsverfahren (u.a. Filtration, Desinfektion), Vorkommen und Verbreitung von Legionellen; Schwimmbeckenwasserhygiene

Mitarbeit in verschiedenen Fachgremien des DVGW, VDI, ATT, AWWR, DIN, UBA, Dozent an der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen


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Prof.Dr.rer.nat. Werner Mathys

Institut für Hygiene des Universitätsklinikums Münster

  • Studium der Chemie und Biologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster, Promotion zum Dr.rer.nat. an der WWU Münster
  • Habilitation an der WWU Münster und Erlangung der Lehrbefugnisfür das Fach „Hygiene“
  • Anerkennung als Krankenhaushygieniker durch den Präsidenten des Bundesgesundheitsamtes (heute RKI) in Berlin
  • Anerkennung als Fachgutachter/Fachexperte für Akkreditierungen Medizinischer Laboratorien durch den Deutschen Akkreditierungsrat
  • zur Zeit Stellvertretender Institutsleiter, Bereichsleiter für den Bereich Umwelthygiene
 

Fachliche Arbeitsschwerpunkte:

Umweltanalytik, insbesondere Pestizide, Algentoxine,

Umweltmikrobiologie (z.B. Legionellen, Pseudomonaden), Hygiene der Hausinstallation, Trink- und Badewasseraufbereitung, Eigenwasserversorgungsanlagen, Wasser im Krankenhaus, Präventivkonzepte


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Dipl.-Ing. (FH) Berthold Engelhardt

Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz
Leiter Competence Center Trinkwasser

  • 1973 bis 1976 Studium Versorgungstechnik an der Fachhochschule Köln
  • Projektleitung u. -bearbeitung und Bauleitung,
  • Verschiedene Untersuchungen bezüglich Legionellenkontaminationen (Mischwasserregelanlagen, Thermische Desinfektion, UV-Desinfektionsanlagen, Elektrolytischen Desinfektionsanlagen, etc.),
  • Errichtung und Untersuchung von unterschiedlichen Trinkwassererwärmungsanlagen (Legionellenkontamination),
  • Aufstellung von Sanierungskonzepten für Trinkwasseranlagen verschiedener Liegenschaften der Bundeswehr und des Landes Rheinland-Pfalz bezüglich Legionellen- oder Pseudomonadenkontaminationen.

Arbeitsschwerpunkte:

Planung/Beratung von/bei neuen Trinkwasseranlagen, Aufstellung von Sanierungskonzepten für kontaminierte Trinkwasseranlagen, Organisation landesweiter Trinkwasseruntersuchungen in Liegenschaften des Landes Rheinland-Pfalz, Untersuchung der Wirksamkeit verfahrenstechnischer Anlagen zur Desinfektion von Trinkwasseranlagen, Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen, etc.


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Jürgen Kuhfuß

Herford, Westfalen

Kenner der Sanitärbranche innerhalb öffentlicher, halböffentlicher und privater Aufgaben- und Problemstellungen mit Spezialisierung auf die Gebiete der Wasserhygiene, Sanitärsysteme und Sanitärarchitektur

Mitbegründer zahlreicher Initiativen und Veranstaltungen zum Themenbereich der Wasserhygiene, der Wasseraufbereitung und -desinfektion, u.a. des „Arbeitskreis Trinkwasserinstallation und -hygiene“


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Heike Dreßler-vom Hagen

Bonn

Dipl. Soziologin, Journalistin